Sonntag, 15. Mai 2011
ESC-Special: 12 Punkte in 3 Punkten*
1. Der/die/das Künstler/in:
Die Wahl des Künstlers ist relativ unwichtig. Er/sie/es sollte aber bestenfalls ein
herausstechendes Merkmal besitzen. Nicht selten scheint die Wahl jedoch auf
Künstlerinnen mit zwei herausstechenden Merkmalen zu fallen...
Ob Künstlichkeit bei Künstlerinnen hilft, ist aber noch umstritten.
Experimentell könnte man auch versuchen, auf Mitleid zu setzen.

Für optimale Ergebnisse sollten entweder Sänger oder Background-Sänger
über eine mindestens erträgliche Stimme verfügen.


2. Der Song:
Als Song sollte man ein künstlerisch möglichst wertvolles Werk bevorzugen.

Quatsch, man sucht sich einen Satz und ein Wort oder einen Laut.
Der Satz dient, mehrmals wiederholt, als Refrain und das Wort wird im Hintergrund
wiederholt im Rhythmus eingespielt. Als Strophe setzt man ein, was einem gerade
spontan einfällt. Gleiches gilt für die Melodie.


3. Die Show:
Hier ist das Motto: Viel hilft viel. Tänzerinnen mit bereits erwähnten Merkmalen
und Effekte wie man sie aus diversen Hollywoodstreifen kennt dürften zum Sieg
ausreichen. Sollte man es nicht geschafft haben, einen Künstler aufzutreiben,
der Punkt 1 erfüllt, ist es ratsam, die Leuchtkraft der Effekte zu verstärken.
Ein weißes Bild sollte allerdings nicht dabei herauskommen, denn dann sieht der
Zuschauer schließlich die Show nicht mehr.


Sollte das alles dennoch nicht helfen, gibt es eine alternative, aber weitaus
kostspieligere Strategie: Man informiert sich über die jeweilige Jury der
anderen Länder und versucht es je nach Einschätzung mit Bestechung.
Ob es das Geld auch wirklich wert ist, ist natürlich eine andere Frage.





*Erfolg kann variieren